Psychologischer Dienst

Psychologischer Dienst

 

In der Werkstattverordnung wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, über Fachkräfte zu verfügen, die erforderlich sind, um den Bedarf an Aufgaben entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung, insbesondere unter Berücksichtigung einer individuellen Förderung, leisten zu können. Ferner soll eine Werkstatt in der Lage sein, eine eventuelle erforderliche psychologische Betreuung sicherzustellen.

Auf dem Hintergrund, dass Menschen mit Behinderung in einem erheblichen Maß unter den psychischen und sozialen Folgeerscheinungen ihrer Behinderung zu leiden haben und der Tatsache, dass die Werkstatt eine Anzahl von Mitarbeitern beschäftigt, bei denen eine psychische Behinderung im Vordergrund steht, leistet der Psychologische Dienst der Werkstatt die Aufgabe der Versorgung des unmittelbaren Bedarfs an psychologischer Fachlichkeit, im Wesentlichen in Form von Beratung und Diagnostik.

Die wichtigsten Aufgaben des Psychologischen Dienstes sind:

  • Einzelberatung für Mitarbeiter und hauptamtliche Mitarbeiter
  • Durchführung von Fallberatungen in Teams von hauptamtlichen Mitarbeitern in der Werkstatt, zum Teil unter Einbeziehung von Eltern, gesetzlichen Vertretern und anderen Bezugspersonen
  • Anamnese und Förderdiagnostik (hausintern)
  • Erstellung von Stellungsnahmen und Berichten zur Maßnahmenbegründung
  • Mitwirkung bei Vermittlung und Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Immer bedeutender im Zuge der Verwirklichung des Inklusionskonzeptes.
  • Kriseninterventionen.
  • Mitarbeit bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Werkstatt.

Lebenshilfe Goslar - Probsteiburg - 38644 Goslar